Wasser laut anschreien

Im Spektrum der Wissenschaft habe ich über eine wissenschaftliche Arbeitsgruppe gelesen, die sich damit beschäftigt, Töne mit Hilfe von Flüssigkeiten zu visualisieren.

Zuerst hab ich mir gedacht „Was man nicht alles erforschen kann“ und dann aber „Das können wir doch auch!“, also „Wasser laut anschreien“ und schauen was passiert.

Mit echtem Anschreien tut sich natürlich nicht viel, deshalb hier unser Experiementier-Setup:

Laut dem Artikel in der Zeitschrift eignen sich tiefe Töne am besten, daher nehmen wir den Subwoofer von der alten Stereoanlage, damit man kräftige tiefe Töne bekommt. Er steht im Bild neben dem Tisch.

Plus eine Schale mit Wasser, am besten mit etwas Farbe, dann sieht das ganze schöner aus. Das Kind ist für das Experiment optional, stört aber auch nicht!

Für die Töne haben wir den Software-Synthesizer Csound verwendet, um am Laptop beliebige Sinus-Schwingungen zu erzeugen und auf der Stereoanlage wiederzugeben. Über die Schieberegler rechts unten kann man die Tonhöhe und Lautstärke einstellen und somit mit verschiedenen Frequenzen experimentieren.

Also dann, Laptop und Stereoanlage verkabelt, Strom an und Ton ab. Was wohl passiert, wenn man das ganze anwirft?

Am besten zeigt das ein Video:

Lilly war tief beeindruckt!

Zusätzlich haben wir noch probiert, was passiert, wenn man sehr lauf aufdreht:

Hier hat es sich bewährt, eine geschlossene Schale zu verwenden, sonst muss man anschließen im weiteren Umkreis aufwischen…

Warum ist das so?

Die starken tiefen Töne versetzen die Luft am Ausgang des Subwoofers in Schwingung. Diese Schwingung überträgt sich bei entsprechender Energie(=Lautstärke) auf die Flüssigkeit und bringt diese ebenfalls zum Schwingen. Bei den „richtigen“ Frequenzen erzeugt das ganze dann verschiedene Muster.

Die Forschergruppe hat sich hier echt ausgelebt, die haben mit so ziemlich allen Flüssigkeiten experimentiert unter anderem Motoröl, Honig in verschiedener Konsistenz, Wasser, … Wirklich interessant, was man so alles forschen kann!

P.S. Einigen Titeln von The Prodigy eignen sich auch sehr gut für die Visualisierung, Anspieltipp „Smack my bitch up“, „Poison“, aber auch der „Krieger“ von den Fantastischen Vier läßt das Wasser ordentlich springen!

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